Alles zur Baum-, Wiesen und Almbestattung auf unseren Naturfriedhöfen

Unsere Antworten auf ihre Fragen zum Thema der Naturbestattung für Mensch und Tier. Interessieren Sie sich für eine Wiesen-, oder Baumbestattung? Dann sehen Sie sich unser österreichweites Angebot an Natur-, und Waldfriedhöfen an.

Feuerbestattung

In Österreich beträgt der Anteil der Feuerbestattungen aktuell über 40%. Die steigende Beliebtheit der Feuerbestattung hat verschiedene Gründe. Zum einen tritt die generationenübergreifende Grabpflege immer mehr in den Hintergrund. Wahrscheinlich ist auch, dass viele sich für Beisetzungsarten entscheiden, die eine Kremation voraussetzen. Wie beispielsweise die Naturbestattung. Aber auch aus Wünschen nach Anonymität oder weil die Kosten für eine Einäscherung geringer ausfallen entscheiden sich Menschen für eine Kremation.

Durchschnittlich kann bei einer Feuerbestattung mit etwa 2500€ – 6000€ (inkl. geschätzter Fremdkosten) gerechnet werden. Die Erdbestattung im Vergleich beginnt im Schnitt bei etwa 6000€. Erdbestattungen, die mehrere 10.000€ kosten, sind aber auch keine Seltenheit. Vom Verstorbenen bis zur Urne sind alle Kosten am besten direkt mit dem Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl abzuklären.

paxnatura Allgemein

Bei einer Naturbestattung finden Verstorbene ihre letzte Ruhe an den Wurzeln eines Baumes mitten im Wald, auf einer Wiese oder auf einer Alm. Auf jeder unserer Flächen befindet sich ein Andachtsplatz mit einem Gedenkstein, auf dem die Namenstafeln der Verstorbenen auf die Besonderheit des Ortes hinweisen. Grabsteine und Grabeinfassungen finden sich hier in der freien Natur nicht. Je nach Jahreszeit schmücken Gräser und Wildblumen, bunte Blätter oder auch der glitzernde Schnee die Ruheplätze. Gehegt und gepflegt vom besten aller Gärtner: der Natur.

paxnatura erfüllt Ihnen Ihren letzten Wunsch: eine würdevolle und individuelle Beisetzung ganz nach ihren Vorstellungen. Frei von jeglichen Vorgaben, religiöser Zugehörigkeit oder Herkunft können Sie den letzten Abschied selbst gestalten. Unsere idyllischen Flächen sind Orte des Kraft-Tankens und Gedenkens. Und das ohne Grabpflege für die Hinterbliebenen. Für die Schönheit auf unseren Naturfriedhöfen sorgt einzig und allein die Natur selbst.

Unsere Wald- und Naturfriedhöfe finden sich an idyllischen Orten über ganz Österreich verteilt. Als würdevolle Alternative zu klassischen Friedhöfen ergeben sich eine Vielzahl an Vorteilen:

  • Naturverbundene Bestattungsmöglichkeit.
  • Grabpflege vom besten aller Gärtner – der Natur selbst.
  • Keine Grabfolgekosten für Hinterbliebene.
  • Keine Beschränkung nach Wohnort oder religiösem Bekenntnis.
  • Vorsorgemöglichkeit zu Lebzeiten, um Hinterbliebene zu entlasten.
Jetzt unser österreichweites Angebot an idyllischen Ruheplätzen entdecken.

Die Natur spendet uns schon zu Lebzeiten Kraft und Inspiration. Auch in Zeiten der Trauer können wir Trost in der Natur finden. Bei einem Spaziergang, ohne Verpflichtung zur Grabpflege, können wir Kraft tanken und unseren Vorausgegangenen friedvoll gedenken.

Den letzten Ruheplatz bereits zu Lebzeiten zu planen und so vorzusorgen, ist empfehlenswert. So stellen Sie sicher, dass Ihre letzte Ruhestätte an den Wurzeln eines Baumes, auf einer Wiese oder auf einer Alm genau Ihren Wünschen entspricht. So müssen auch Ihre Angehörigen im Trauerfall keine Entscheidung mehr treffen. Die Vorsorge ist über folgende Wege möglich:
  • Vorsorgevertrag: Sie können jederzeit bei uns einen Vorsorgevertrag abschließen. Damit dieser auch nach ihren Wünschen abgeschlossen wird, empfehlen wir Ihnen, die Fläche Ihrer Wahl auf dem Naturfriedhof zu besichtigen - eigenständig oder bei einem unserer monatlich stattfindenden Spaziergänge gemeinsam mit unserem Förster. Handelt es sich bei der ausgewählten Fläche um einen Waldfriedhof, suchen Sie sich zwei bis drei Wunschbäume Ihrer Wahl aus, klären die Verfügbarkeit mit unserem Kundenservice ab und geben dann die Nummer des Wunschbaumes im Vorsorgevertrag an. Die Grabstelle ist mit Abschluss des Vertrages für Sie reserviert. Die Laufzeit des Grabes beginnt jedoch selbstverständlich erst nach der Bestattung. Bei der Vorsorge fallen vorerst lediglich die Kosten für die Grabstelle an. Sie entscheiden, ob Sie bereits die Kosten für die Graböffnung und – wenn gewünscht – für die Namenstafel begleichen wollen.
  • Möchten Sie sich nicht bereits vertraglich festlegen, empfehlen wir, dass Sie Ihren zukünftigen Bestattungswunsch bei Ihnen nahestehenden Personen deponieren (idealerweise in schriftlicher Form). Diese Personen können sich anhand dessen nach Eintritt des Trauerfalls um die Abwicklung mit Hilfe eines Bestatters kümmern und sicherstellen, dass Ihre Wünsche eingehalten werden. ACHTUNG: Ein Testamentsverfahren wird häufig erst viele Woche nach dem Ableben eröffnet. Die Bestattung hat dann meist schon stattgefunden.
     

Auf unseren Natur- und Waldfriedhöfen finden Beisetzungen das ganze Jahr über statt – im Sommer wie im Winter. Auf unseren Flächen zählt bei der Planung einer Beisetzung nicht das Wetter selbst, sondern seine Intensität. Regen, Kälte oder Schneefall stellen grundsätzlich kein Hindernis für eine Beisetzung dar. Das gilt für die Tierfriedhöfe ebenso wie für die Humanfriedhöfe. Erst wenn Gefahr im Verzug ist, beispielsweise durch einen Sturm, starken Wind oder hoher Schneelast, muss eine Beisetzung verschoben werden, da die Sicherheit der Trauergäste an erster Stelle steht. Die einzige Ausnahme bezieht sich auf unsere Almbeisetzungen auf dem Naturfriedhof Vierkaseralm in Salzburg. Da sich diese auf ca. 1600 Höhenmetern befindet und nur über einen anspruchsvollen Wanderweg erreichbar ist, können Beisetzungen hier ausschließlich in den Monaten Juni bis Oktober (je nach Witterung) geplant werden und finden ausschließlich bei guten Wetterbedingungen statt.

paxnatura Ablauf einer Naturbestattung

Je nach Bundesland und Standort können die Auswahlmöglichkeiten variieren. Wir empfehlen daher unter der relevanten Standortseite nachzusehen. Grundsätzlich sind alle für die Bestattung zugelassenen Bäume mit Plaketten versehen. Mit Ausnahme von der Feihlerhöh, markiert eine dunkle Baumnummer einen Gemeinschaftsbaum und eine goldene einen Einzelbaum. Zusätzlich gibt es noch Markierungen für die A & B Kategorisierungen und einen orangen Streifen der den gekennzeichneten Baum als noch verfügbar markiert. Fehlt der orange Streifen ist davon auszugehen, dass der Baum bereits verkauft ist. Wir empfehlen: Notieren Sie bei Ihrem Besuch mehrere Wunschbäume und klären Sie anschließend telefonisch die Verfügbarkeit ab. Im Falle einer Wiesenbestattung, markieren Sie auf einem unserer Lagepläne mit einem X das gewünschte Areal, in dem wir für Sie einen oder mehrere Wiesenbestattungsplätze aussuchen dürfen.

Vor der Beisetzung wird das Grab von einem unserer paxnatura Förster vorbereitet. Er bedeckt die Graböffnung mit einer Baumscheibe und schmückt das Grab mit dem, was die Natur in der jeweiligen Jahreszeit an Blüten, Blättern, Zapfen oder Zweigen uns schenkt. Frei von jeglichen Vorgaben dürfen Sie die Abschiedszeremonie so gestalten, wie es sich der Verstorbene gewünscht hat oder wie es für Sie stimmig ist. Um den naturbelassenen Charakter unserer Flächen erhalten zu können, dürfen nur kompostierbare Materialien auf den letzten Weg mitgegeben werden. Wir empfehlen einzelne Blumen oder Blütenblätter als Grabbeigaben.

Am Tag der Beisetzung empfängt und begleitet der Förster die Trauergemeinschaft zum Grabplatz. Graböffnung und Grabschmückung, der Jahreszeit entsprechend, nimmt der paxnatura Förster bereits im Vorfeld vor. Die Abschiedszeremonie können Sie persönlich frei gestalten, mit oder ohne kirchlichen Beistand oder mit einem Trauerredner. Ganz wie es Ihren Vorstellungen entspricht. Der paxnatura Förster hält sich zu dieser Zeit im Hintergrund. Auf Ihr Zeichen hin kann der Bestatter die Urne in die Graböffnung absenken oder sie wollen diesen letzten Weg selbst übernehmen. Anschließend wird das Grab von unserem Förster verschlossen. Die Hinterbliebenen können auf Wunsch auch noch am Grabplatz verweilen.

paxnatura arbeitet sehr eng mit allen Bestattern zusammen. Das Bestattungsinstitut Ihrer Wahl organisiert die Kremation und setzt die Urne auf einem der paxnatura Natur- & Waldfriedhöfe bei. Wenn der Verstorbene bereits zu Lebzeiten einen Vorsorgevertrag bei paxnatura abgeschlossen hat, müssen die Angehörigen das Bestattungsunternehmen hierüber informieren.

Wer einen Naturbestattungsplatz erwirbt, erhält einen genauen Lageplan, auf dem der Grabplatz eingezeichnet ist. Der Ort der Trauer ist somit jederzeit wieder auffindbar.

paxnatura Grabarten

paxnatura bietet die Möglichkeit einer Wiesen-, Alm- oder Baumbestattung. Selbstverständlich können auch mehrere Plätze gewählt werden. Im Falle der Baumbestattung kann zwischen Einzelbaum und Gemeinschaftsbaum gewählt werden.
  • Bei Erwerb eines Einzelbaumes sind alle Urnenplätze am Baum exklusiv für Sie reserviert und Sie allein bestimmen, wer an diesem Baum bestattet wird.
  • Der Gemeinschaftsbaum bietet Platz für mehrere Grabplätze, und ist nicht exklusiv für einen bestimmten Personenkreis. Sie haben die Möglichkeit einen einzelnen aber auch mehrere, nebeneinanderliegende Baumbestattungsplätze zu erwerben.

Nein. Um die Naturbelassenheit unserer Wald- und Naturfriedhöfe zu erhalten, werden alle Eingriffe in die Natur so gering wie möglich gehalten. Deshalb ist bei paxnatura nur die Beisetzung von biologisch abbaubaren Urnen möglich.

Die Naturbestattungsplätze heben sich nicht von der umliegenden Natur ab. Um auch langfristig den naturnahen Charakter und die natürliche Artenvielfalt zu erhalten übernimmt die Grabpflege einzig und allein die Natur. Grabschmuck oder Grabdenkmäler sind auf paxnatura Naturfriedhöfen nicht zu finden.

Anders als auf klassischen Friedhöfen ist die Grabpflege bei Naturbestattungen streng geregelt. Da Natur- und Waldfriedhöfe geschützte Flächen sind, soll der Eingriff in die Natur möglichst gering sein. Das gilt auch für den Grabschmuck. Dabei gilt:
  • Es dürfen keine Gestecke hinterlassen werden. Die Drähte bzw. das Plastik dieser Gebinde können eine akute Gefahr für die Lebewesen vor Ort darstellen.
  • Blumen – auch ohne Drähte, Schnüre und Gebinde – sind nicht erlaubt. Die Natur- und Waldfriedhöfe sollen in ihrem Ursprung erhalten werden. Blumen oder Pflanzen, die vor Ort abgelegt werden, eigentlich aber nicht heimisch sind, können sich negativ auf die heimische Flora und Fauna auswirken.
  • Kerzen dürfen nicht abgestellt werden, da diese eine potenzielle Brandgefahr darstellen.
Für die Trauerfeiern dürfen selbstverständlich Blumen, Fotos und andere Gegenstände eingesetzt werden, müssen jedoch nach der Zeremonie wieder mitgenommen werden. Lediglich die Verteilung von Rosenblüten ist jederzeit erlaubt, da diese schnell verrotten. Grundsätzlich gilt auf Natur- und Waldfriedhöfen: Die Grabpflege übernimmt der beste aller Gärtner: die Natur. Genau das birgt Vorteile:
  • Keine aufwendige Grabpflege: Da die Natur die Pflege und das Schmücken des Grabes übernimmt, spart das nicht nur Kosten, sondern entspricht auch dem Gedanken der Nachhaltigkeit.
  • Orte voller Leben: Pflanzen, Insekten, Vögel und Wildtiere finden hier ein geschütztes Habitat.

Auf jedem paxnatura Naturfriedhof gibt es einen zentralen Gedenkstein an einem Andachtsplatz, auf dem jeder der es möchte, eine Namenstafel anbringen lassen kann. Diese werden einheitlich gestaltet.

Alle, die auch der Tod nicht zu trennen vermag, haben auf unseren Waldfriedhöfen die Möglichkeit, an einem Gemeinschaftsbaumplatz einen Partnerplatz zu erwerben. Der Partnerplatz ermöglicht das gemeinsame Beisetzen von zwei Urnen in einem Grabplatz. Bei Wiesen- und Almbestattungsplätzen besteht die Möglichkeit mehrere Grabplätze in direkter Nähe zueinander zu wählen.

Um den Eingriff in die Natur möglichst gering zu halten, darf der Durchmesser der beizusetzenden Urne max. 23,5 cm und die Höhe max. 30 cm betragen. Andernfalls besteht insbesondere bei einer Baumbestattung das Risiko, das Wurzelwerk zu beschädigen.

In Österreich dürfen Urnen auch Zuhause aufbewahrt werden. Die Angehörigen müssen sich hierzu aber immer eine Einzelgenehmigung von der jeweiligen Gemeinde einholen, um eine Urne bei sich Zuhause aufbewahren zu dürfen. Je nach Bundesland kann es außerdem noch notwendig sein, eine Genehmigung des Grundbesitzers oder des Wohnungs-/Hauseigentümers zu erhalten. Des Weiteren hängt es vom jeweiligen Bundesland ab, ob die gesamte Asche Zuhause aufbewahrt werden darf oder ob ein Teil der Asche bestattet werden muss - wie es beispielsweise in Vorarlberg und Tirol der Fall ist. Informieren Sie sich hierzu unbedingt bei der zuständigen Gemeinde über die vor Ort geltenden Regularien. Erhalten Sie die Bewilligung der Gemeinde, kann dann die Urne auch bei dem jeweiligen Bestatter oder Krematorium entgegengenommen und nach Hause transportiert werden. Wichtig zu wissen:
  • Die Asche darf Zuhause nur in der Urne aufbewahrt werden. Eine eigenhändige Verstreuung oder die Entnahme der Asche aus der Urne ist verboten und kann mit einem hohen Bußgeld bestraft werden.
  • Bei einem Umzug muss die Mitnahme der Urne in der neuen Gemeinde und ggf. beim Vermieter/Grundstückseigentümer erneut beantragt werden.
  • Denken Sie daran, dass die Aufbewahrung einer Urne zuhause jenen Personen, die nicht der Familie angehören, die Möglichkeit des Grabbesuches nimmt.

Bei der Unterteilung der Bäume auf unseren Natur- & Waldfriedhöfen in Kategorie A und B handelt es sich um zwei verschiedene Preisklassen. Bäume der Kategorie A sind grundsätzlich etwas teurer als die der Kategorie B, weil es sich dabei in der Regel um seltene Baumarten, größere oder ältere Bäume oder Bäume mit einer besonderen Lage handelt. Welcher Kategorie ein Baum zugeordnet ist, lässt sich der Kennzeichnung am Baum des jeweiligen Waldfriedhofs entnehmen. Die Preise hängen von den jeweiligen Flächen ab. Auf unseren Seiten der Natur- und Waldfriedhöfe können Sie die verschiedenen Preise einsehen oder sich jederzeit bei Fragen auch an unser Kundenservice wenden. Wichtig ist: Die Entscheidung für einen Baum der Kategorie A oder B auf unseren Waldfriedhöfen ist ganz individuell, da für jeden und jede unterschiedliche Faktoren bei der Auswahl relevant sind. Daher empfehlen wir Ihnen, den Waldfriedhof Ihrer Wahl zu besuchen und sich die Bäume vor Ort anzuschauen – und ganz nach Ihrem Empfinden zu entscheiden, welcher Baum für Sie in Frage hilft unser Kundenservice jederzeit weiter.            

amicus Tierfriedhof

Im Allgemeinen gilt in Österreich, dass Tiere aus seuchenhygienischen Gründen nach ihrem Versterben an zugelassene Stelle der Gemeinden übergeben werden müssen. Das können zum Beispiel die Tierkörperbeseitigung, ein Tierkrematorium oder ein örtlicher Tierfriedhof sein. Der Vorteil einer Bestattung auf einem Natur - Tierfriedhof: Es stellt eine umweltbewusste Alternative zur Beisetzung der Tierkörper dar, was zu einer Belastung des Grundwassers führen kann. Möchte man das Tier jedoch im eigenen Garten begraben, ist dies – sofern es sich um ein einzelnes Haustier, wie Hunde, Katzen oder Kleintiere, handelt - auf Privatgelände gestattet, vorausgesetzt das Tier ist seuchenfrei. Achtung: Je nach Bundesland kann es hierbei zu weiteren Einschränkungen kommen. Informieren Sie sich daher am besten in ihrem Gemeindeamt oder dem/der örtlichen Amtstierarzt/ärztin.

Ja. Auf der Feilerhöh, der Kastanienwiese, in Sonnegg und in Tillysburg kann in einem eigenen Bereich die Asche des geliebten Haustiers beigesetzt werden. Auf diesen amicus Tierfriedhöfen befindet sich ein eigener Gedenkstein für Erinnerungstafeln.

Nein, um die naturbelassene Atmosphäre unserer Wald- & Naturfriedhöfe zu erhalten, werden alle Eingriffe in die Natur so gering wie möglich gehalten. Deshalb sind bei Tierbestattungen in der Natur nur die Beisetzungen von biologisch abbaubaren Urnen gestattet.

Wir wissen um die Bedeutung von liebgewonnenen Haustieren für den Menschen, und dass viele ihren Kompagnon würdevoll bestattet haben möchten. Es gibt aber Menschen, die ihren Grabplatz nicht neben einem Tier haben möchten. Auch diesen Überlegungen möchten wir Rechnung tragen.

Schon zu Lebzeiten lieben es unsere vierbeinigen Gefährten die Natur zu erkunden. Mit einer Beisetzung auf einem Naturfriedhof ermöglichen wir ihnen in der geliebten Natur ihre Ruhe zu finden. Mit amicus haben Sie immer eine persönliche Gedenkstätte, die Sie auf ihren Spaziergängen besuchen können. Mehr über amicus Tierfriedhöfe erfahren.

Ja. Auf jedem amicus Tierfriedhof gibt es einen Gedenkstein, auf dem jeder, der es möchte, für seinen Tierfreund eine Erinnerungstafel anbringen lassen kann.

Gemeinsam mit einem unserer Förster suchen Sie am Tag der Beisetzung den Ruheort ihres geliebten Haustieres auf dem amicus Tierfriedhof aus. Den Abschied können Sie gestalten wie es Ihren Vorstellungen und der Natur ihres Tieres entspricht. Sie haben danach die Möglichkeit eine von Ihnen gestaltete Erinnerungsplakette an dem Gedenkstein am Tierfriedhof anbringen zu lassen.

Der Förster begleitet Sie zum Tiefriedhof und wählt mit Ihnen die gewünschte Grabstelle für Ihren geliebten Begleiter aus. In Ihrem Beisein wird die Grabstelle geöffnet, um die Tierasche oder biologisch abbaubare Tierurne gemeinsam beizusetzen. Unser Förster bietet Ihnen einen geschützten Rahmen für die individuelle Gestaltung der Beisetzung.

Das Nutzungsrecht am Tiergrab besteht auf Friedhofsdauer. Diese richtet sich nach der Friedhofsdauer des angrenzenden Humanfriedhofs.

Auf genehmigten Tierfriedhöfen, auch Natur-Tierfriedhöfen, braucht es keine Einzel-Bewilligung zur Beisetzung des jeweiligen Tieres. Lediglich der Betreiber des Tierfriedhofs muss eine behördliche Genehmigung für den Betrieb des gesamten Friedhofs einholen.

Die Kosten für eine Tierbestattung hängen von mehreren Faktoren ab. Entscheidet man sich beispielsweise für eine Kremation, so hängen hier die Kosten von dem jeweiligen Krematorium und dann vor allem von dem Gewicht und der Größe des Tieres ab. Informieren Sie sich daher am besten bei einem zuständigen Krematorium in Ihrer Nähe. Möchten Sie Ihr Haustier auf einem Tierfriedhof beisetzen lassen? Es gibt Tierfriedhöfe die Tierkörper beisetzen, und Tierfriedhöfe die Tierasche beisetzen. Dann ist die Kremation eine Grundvoraussetzung. Hinzu kommen dann noch die Kosten für den Grabplatz und die Beisetzung. Auch diese hängen von den jeweiligen Tierfriedhöfen ab. Ein Beispiel: Auf den amicus Tierfriedhöfen betragen die Kosten für einen Grabplatz mit individueller Abschiedszeremonie aktuell 490,-. Bei einer stillen Beisetzung – also eine Beisetzung, die lediglich von dem zuständigen Förster durchgeführt wird - betragen die Kosten für den Grabplatz 350,-. Das Nutzungsrecht am Grabplatz ist für die gesamte Friedhofsdauer.  

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