paxnatura und amicus Tierfriedhöfe – Eine berührende Spende zum Jahresabschluss

Auch in diesem Jahr verzichtet das Salzburger Naturbestattungsunternehmen zum Jahresabschluss auf das Versenden von Weihnachtskarten und nutzt das Geld stattdessen für eine karitative Spende: Heuer gehen 1000€ an den Verein Partner-Hunde Österreich im Salzburger Flachgau. Ein Besuch in Österreichs größter Assistenzhundeschule mit paxnatura-Geschäftsführerin Karin Seewald.

Glanegg / Nussdorf, 03.12.2025. In dem großen Neubau an der Grenze zur Weithwörter Au herrscht wildes Treiben. Sieben junge, schwarze Welpen – eine entzückende Mischung aus Labrador und Wasserhund – purzeln über den Boden, klettern über Trainingsrampen und kauen auf Hundespielzeug herum. Mittendrin: paxnatura-Geschäftsführerin Karin Seewald und Gründerin des Vereins Partner-Hunde Österreich, Elisabeth Färbinger. „Die Kleinen sind jetzt sechs Wochen alt und stecken eigentlich jetzt schon mitten in ihrer Ausbildung“, sagt Elisabeth Färbinger.

Die teure Ausbildung zum Assistenzhund

Unter ihrer Leitung bildet der Verein als größte und einzig von der ADI (Assistance Dogs International) akkreditierte Assistenzhundeschule Österreichs Service- und Signal-Assistenzhunde für Menschen aus, deren Alltag durch körperliche oder psychische Beeinträchtigungen stark eingeschränkt ist. Ein gut ausgebildeter Hund kann für sie weit mehr sein als Unterstützung – er schenkt Sicherheit, Selbstständigkeit und ein Stück Normalität. Zwischen 15 und 18 Hunden können sie im Jahr ausbilden, der Bedarf sei aber mindestens doppelt so hoch. „Wir haben angefangen mit der Ausbildung von Hunden für Rollstuhlfahrer. Mittlerweile vermitteln wir Hunde an Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen, Kinder im Autismus-Spektrum, Menschen mit Diabetes oder Epilepsie – die Bandbreite ist groß.“ Doch die Ausbildung ist kosten- und zeitintensiv. „Die Ausbildung kostet etwa 26.000 Euro. Davon müssen die künftigen Besitzer nur 2500 Euro zahlen.“ Die restlichen knapp 24.000 Euro werden ausschließlich über Spenden und Sponsoren gedeckt.

Spende von paxnatura

paxnatura-Geschäftsführerin Karin Seewald gemeinsam mit Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins Partner-Hunde Österreich, Elisabeth Färbinger.

Paxnatura spendet seit vielen Jahren zu Weihnachten an karitative Organisationen, und verzichtet auf das Versenden von Weihnachtskarten. „Wir möchten zum Jahresende immer lieber etwas zurückgeben und einen Verein oder eine Organisation unterstützen, dessen Arbeit wir schätzen“, sagt Karin Seewald. Oft werden damit Menschen unterstützt, die mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind. Heuer erscheint die Wahl des Salzburger Unternehmens zunächst ungewöhnlich. „In diesem Jahr wollten wir auch in Hinblick auf unsere amicus Tierfriedhöfe einen Verein finden, der einen wertvollen Beitrag für Mensch und Tier leistet“, so Seewald.

Durch die Arbeit von paxnatura mit seinen amicus Tierfriedhöfen erlebe das Team selbst täglich, welchen Platz Tiere – insbesondere Hunde – im Leben vieler Menschen und Familien einnehmen.

Die Natur-Tierfriedhöfe von amicus bieten den tierischen Begleitern eine würdevolle Ruhestätte in unmittelbarer Nähe zum Humanfriedhof. (c Helge Bauer)

Welch besondere Rolle Assistenzhunde im Leben ihrer Besitzer einnehmen, war Karin Seewald schon vor ihrem Besuch bewusst. „Durch einzelne Beiträge, die wir im Laufe des Jahres gesehen haben, sind wir auf die Partner-Hunde im Salzburger Flachgau aufmerksam geworden. Ihre Arbeit hat mich persönlich tief bewegt“, sagt sie. Der Besuch der neuen Räumlichkeiten in Nussdorf bestätigt ihren Eindruck. „Das Team rund um Elisabeth Färbinger leistet eine unglaubliche Arbeit und ich freue mich umso mehr, mit unserem diesjährigen Beitrag diese wertvolle Arbeit unterstützen zu können.“

Für die sieben Welpen beginnt die Ausbildung zum Assistenzhund bereits jetzt mit ihren Gastfamilien, wo sie am normalen Familienalltag teilhaben und an regelmäßigen, kurzen Trainingseinheiten in der Zentral des Vereins teilnehmen. In etwa neun Monaten geht es für sie zurück nach Nussdorf. Dann heißt es: Trainieren, trainieren und trainieren, um so bestenfalls in Zukunft eine Person im Alltag unterstützten zu können.

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