11.11.2025
Gesucht: Flächenbetreuer für neuen Naturfriedhof
Für unseren neuen Naturfriedhof in Bruck an der Mur suchen wir eine/n engagierte/n Flächenbetreuer/in. Diese einzigartige Gelegenheit bietet eine attraktive Zuerwerbsmöglichkeit.
Ob durch den gesellschaftlichen Wandel in einer immer stärker globalisierten Welt oder durch eine veränderte Trauerkultur: Die Bestattungsmöglichkeiten, die zur Verfügung stehen, werden seit Jahren vielfältiger und ermöglichen einen immer individuelleren Abschieds- und damit auch Trauerprozess.
Eine Nachfrage, die besonders gestiegen ist, ist der Wunsch einer Naturbestattung. Immer mehr Menschen entscheiden sich für diese Bestattungsform, die den Abschied mit dem Nachhaltigkeits-Gedanken und dem Verbleib im Kreislauf der Natur verbindet.
Doch: Was ist eine Naturbestattung überhaupt? Was sind Voraussetzungen und Vorteile? Und wie sieht die Grabpflege im Vergleich zu einer Bestattung auf dem kommunalen Friedhof aus? Ein Überblick.

Bei einer Naturbestattung wird die Asche der Verstorbenen nicht auf einem klassischen Friedhof beigesetzt, sondern in der freien Natur. Die Asche des Verstorbenen soll durch diese Bestattungsmöglichkeit in den Kreislauf des Lebens zurückgegeben werden. So entsteht ein Abschiedsort, der nicht von Grabsteinen geprägt ist, sondern von freier Natur und Lebendigkeit. Welche Möglichkeiten hierbei zur Verfügung stehen, hängt von der jeweiligen Region und auch den Landesgesetzen ab.
Je nach Anbieter und Land sind die Möglichkeiten, in der Natur beigesetzt zu werden, sehr vielfältig:
Je nachdem, für welche Variante und für welchen Anbieter man sich entscheidet, variieren auch die Kosten. Ein großer Vorteil der Naturbestattung ist jedoch immer, dass die Kosten für eine aufwendige Grabpflege wie auf klassischen Friedhöfen wegfallen. Mehr hierzu erläutern wird im weiteren Verlauf.

Je nachdem, für welche Bestattungsform man sich entscheidet, gibt es neben gesetzlichen Bestimmungen bestimmte Voraussetzungen der Friedhofsbetreiber, die erfüllt werden müssen. Dazu zählen:
Da Natur- und Waldfriedhöfe natürliche Flächen sind und der Eingriff in die Natur möglichst gering sein soll, sind die Gräber üblicherweise nicht namentlich gekennzeichnet. Auf vielen Naturfriedhöfen findet man jedoch einen Gedenkstein an einem Andachtsplatz, wo der Name der Verstorbenen auf einer Namensplakette angebracht werden kann. Bei einer Baumbestattung sind die Bäume zusätzlich mit Nummern versehen. Diese Nummer kann auf der Namensplakette mit angeben werden. Für die individuelle Gestaltung einer solchen Plakette steht Ihnen Ihr Bestatter oder die zuständigen Betreuer des jeweiligen Naturfriedhofs zur Verfügung.

Auf Grund des Nachhaltigkeitsgedankens ist ebenso ist die individuelle Gestaltung des Grabes mit Grabschmuck eingeschränkt. Lediglich die Verteilung von Rosenblüten, die schnell verrotten, ist meist erlaubt. Blumengesteck oder Kerzen zu hinterlassen ist nicht erlaubt. Die Grabpflege übernimmt hier die Natur. Genau das birgt für viele, die sich für eine Naturbestattung interessieren, Vorteile:
Der ökologische Aspekt ist für viele, die sich für eine Naturbestattung interessieren, ein zentrales Argument. Dazu gehören:
So wird die letzte Ruhestätte nicht nur ein persönlicher Ort der Erinnerung, sondern auch ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.
paxnatura, Österreichs größter Anbieter für Natur- und Waldbestattung, bietet aktuell acht Natur- und Waldfriedhöfe im ganzen Land an. Hier können würdevolle und individuelle Beisetzung ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden, frei von jeglichen Vorgaben, religiöser Zugehörigkeit oder Herkunft. Auf vier der Flächen ist eine Beisetzung des tierischen Begleiters in unmittelbarer Nähe zum Humanfriedhof ebenso möglich. Über die Möglichkeiten der Naturbestattung auf unseren Flächen informiert Sie gern unser Kundenservice.